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Dienstag, 23. Januar 2018

"Da musst du aber bluten"

An irgendeinem Abend der letzten Woche habe ich ein müdes, hungriges, unleidliches, nölendes kleines Menschlein von seiner Krabbeldecke aufgehoben, gestillt und dabei gesagt: "Muss das schön sein, wenn alles wieder gut wird nur weil man an die Brust darf."
Und dann hab ich erst angefangen nachzudenken. Das ist ja ein bekannter Fehler erst zu reden und dann zu sprechen und es ist mir doch sehr unangenehm, wenn ich mich selbst auch dabei ertappen muss. Auf jeden Fall fiel mir ein, dass ich da doch ziemlich Kohl verzapft habe. Immerhin ist es ja nicht nur eine veritable Notlage, in der sich so ein kleiner Mensch ohne Essen und auf dem Boden befindet. (Das meine ich tatsächlich vollkommen unironisch.) Es ist doch irgendwie auch eine sehr starke Romantisierung dieses Zustands Kindheit.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich Kind sein durchaus nicht immer als angenehm empfand. Klein sein heißt auch vieles nicht zu verstehen, vieles nicht einordnen zu können und das kann ganz schön beängstigend sein. Zu Grundschulzeiten wollte ich meine Haare auf Kinnlänge kürzen lassen, was die engagierte Friseurin angesichts der bisherigen Länge zur Aussage bewegte da müsse ich aber bluten. Ihr könnt euch ja gar nicht vorstellen, wie stocksteif ich schweißgebadet auf dem Friseurstuhl saß und in größter Angst wartete ob sie mir jetzt die Ohren abschneidet, aus Versehen den Hals touchiert oder was da bitte sonst bluten soll. Vielleicht war ich ein besonders ängstliches Kind. Vielleicht aber auch nicht. An das Gefühl kann ich mich jedenfalls noch gut erinnern. Auch an das Gefühl krank zu sein und gar nicht zu verstehen, was da gerade mit mir passiert.

Nachdem ich begonnen habe nachzudenken habe ich sehr nachdrücklich meinen Mund wieder zugeklappt. Habe dem kleinen Menschen die Hand auf die Seite gelegt, auf diese noch so zarten, kleinen Rippen und mir fest vorgenommen noch ein bisschen besser als ohnehin schon auf ihn aufzupassen.

Freitag, 13. Oktober 2017

12/12 im Oktober

Ich habe mich schon eine ganze Weile nicht mehr blicken lassen. Das Leben ist irgendwie ganz schön voll derzeit. Zum Neustart also mal wieder 12 Bilder am 12. Glückwünsche zum Geburtstag an die fleißige Sammlerin aller Bilder.


Das erste Schläfchen des kleinen Menschen nutze ich, um mich selbst zu richten. Der Versuch die dauerhafte Verspannung mit heißem Wasser zu bekämpfen bringt leider nichts außer einem beschlagenen Spiegel. Am liebsten würde ich mir Massagen verschreiben lassen. Gefühlt komme ich gar nicht mehr aus der leicht buckeligen Stillhaltung heraus. 



Da das Schläfchen die sonst üblichen 30 Minuten überschneidet kann ich sogar noch ganz gemütlich kleine Kleidungsstücke zusammenlegen und einsortieren.



Am Anfang habe ich immer im Waschbecken gebadet. Inzwischen passt der kleine Mensch aber nicht einmal mehr rein, wenn er die Knie unter die Achseln klemmt und den Kopf schief legt. Also darf er in den Wäschekorb seiner Oma und davor ein bisschen nackig auf dem Badezimmerteppich strampeln.



Eigentlich hätte ich ganz dringend meinen Tattoo-Artikel schreiben müssen. Seit Wochen liegen meine Notizen rum und warten darauf, dass sie in einen ordentlichen Text verwandelt werden. Stattdessen sortiere ich hingebungsvoll Wäscheberge und gehe einkaufen. Der - im Übrigen sehr leckere Riegel - beweist neben Disziplinlosigkeit auch noch schwache Impulskontrolle. Macht nichts.



Ein bisschen erinnert dieser hausfrauliche Eifer ja an Prüfungszeiten. Auch damals waren sowohl Studentenbude als auch ich immer top in Schuss. Statt Artikel nutze ich das abgekühlte Wasser zum Gießen, putze gleich noch die Dusche und arbeite den Bügelwäscheberg ab. 



Zwischendurch immer wieder stillen. Es ist übrigens ein Ding der Unmöglichkeit davon einhändig ein ordentliches Bild zu machen. Am Dienstag habe ich zum ersten Mal Seife gesiedet. Ein Vorhaben, dass ich schon seit der Erstlektüre von "Hab ich selbst gemacht" in die Tat umsetzen will. Während der kleine Mensch also seinen Kugelbauch füllt schmökere ich nochmal, was ich sonst noch alles machen könnte.
Meine kleine Schwester hat auch Geburtstag. Die große Oma-Opa-Kaffee-Kuchen-Feier findet erst am Wochenende statt aber immerhin gibt es Raclette im kleinen Kreis.



Dienstag, 12. September 2017

Pullunder für den kleinen Menschen


 Der kleine Mensch hat endlich seinen Pullunder bekommen. Im März habe ich ihn schonmal gezeigt, seither lagen die an sich fertigen Teile und haben auf das Vernähen gewartet. Bevor der kleine Mensch, der sich in Wirklichkeit in erstaunlicher Geschwindigkeit in einen großen Mensch verwandelt, aber schon rauswächst habe ich doch die Nadel geschwungen. Die Anleitung ist diese, die Wolle habe ich mal ohne Banderole gekauft und insgesamt 75 gr. gebraucht. Gute Anleitung, kann ich empfehlen. Sieht süß aus, ist zumindest meiner bescheidenen Meinung nach geschlechtsneutral und dank der Knöpfe an den Schultern gut an- und auszuziehen. 425 gr. sind noch übrig. Allerdings muss ich mir eingestehen, dass ich bei meinem Tempo den Partnerlook wohl nicht mehr rechtzeitig fertig bekomme. Zumal ehrlich gesagt mein Opa der einzige Mensch ist, der Pullunder trägt. Trotzdem gut?


Memo an mich: Es bringt nichts zu versuchen, Bilder von einem wachen Kind zu machen. Also außer vieler verschwommener Aufnahmen. Deswegen leider kein Bild mit Knöpfen. Und können wir bitte noch kurz darüber reden, was Pullunder für ein seltsames Wort ist? Pullover seh ich ein, kann ich wörtlich übersetzen und ist sinnig. Aber Pullunder?! Kein Mensch zieht den drunter. Heißt es im Englischen eigentlich auch Pullunder? Und dürfen nur alte Männer mit Glatze einen anziehen? Fragen über Fragen.

Sonntag, 6. August 2017

Suche - Biete: Babyleben und Zucchinikuchen


Suche:
1. Dringend gesucht werden schlagfertige Antworten für die folgenden Szenarien. Ich war leider zu perplex und nicht einmal am Folgetag unter der Dusche (da bin ich nämlich sonst enorm wortgewaltig) kamen mir die passende Antwort.
- Entfernte Bekannte meiner Mutter gratuliert zum Baby und fragt im gleichen Atemzug: "Hattest du einen Dammschnitt?"
- Andere entfernte Bekannte kommt, gratuliert und nimmt mir das Baby aus dem Arm.
- Jede zweite ältere Frau (auch bei 35 ℃ im Schatten): "Hat das Kleine keine kalten Füße."
Inclusive prüfenden Antatschens. Die Badetage des Babys finden inzwischen strategisch nach Familienfesten oder Ausflügen mit viel Publikumsverkehr statt, um das ganze Füßchen-, Händchen-, Köpfchengestreichel wieder abzuwaschen. Mal ehrlich, man küsst doch kein fremdes Kind auf den Mund. Inzwischen bin ich in einer Dauer-Habacht-Stellung.
- Gestern im dm. Frisch gestilltes Kind übt sich im Daumen lutschen. Ältere Frau läuft mir hinterher um mir wiederholt anklagend zu versichern, dass das Kind hungrig sei und sucht.

2. Außerdem gesucht: Geheimrezepte gegen wunden Babypopo. Creme hilft nicht, an der Luft strampeln lassen hilft nicht, Heilwolle hilft nicht und Muttermilch hilft auch nicht.


Biete: Abhilfe für Mega-Zucchini in Form des weltbesten Zucchinikuchens (ungelogen!), der im Sommer in großen Mengen gebacken werden muss, um dann im Winter Stück für Stück aus der Gefriertruhe entnommen zu werden. 
Ich hoffe einfach mal, dass wir nicht die einzigen Gärtner sind, bei denen ab und zu eine Zucchini sich so lange versteckt, bis sie auf einmal so groß ist wie ein Baby (siehe Beweisbild). Gerade diese Exemplare, die sonst doch nur schwer zu verwenden sind, eignen sich hervorragend für dieses feuchte, zimtige, grandiose Prachtexemplar eines Kuchens.


Zutaten:
4 Eier
500 gr. brauner Zucher
225 gr. gemahlenen Haselnüsse
1/4 l. Öl
450 gr. Mehl
3/4 Tl. Backpulver
3/4 Tl. Natron
1 1/2 Tl Zimt
450 gr. geschälte (von den Kernen befreite) und geraspelte Zucchini

Zubereitung:
Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Die gemahlenen Haselnüsse und das Öl dazugeben und gut miteinander verrühren. Das Mehl mit Backpulver, Natron und Zimt vermischen und löffelweise einrühren. Zum Schluß die Zucchini unterheben. Den Teig gleichmäßig auf ein Backblech streichen und bei 200 ℃ im vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten backen.
Im Original wird noch ein Schokoladenguss auf den fertigen Kuchen gestrichen, bei uns hat sich Puderzucker etabliert.

Quelle: Zwergenstübchen Bäckerei


Montag, 31. Juli 2017

Sommer - Samstag - Straßenfest


Momentan reiht sich Dorffest an Dorffest, was meinen Chef besonders freut, weil diese Termine auch mit Baby wahrnehmbar sind. Ergo tingle ich von Fassanstich zu Blasmusik und wieder zurück. Am Samstag war ich bei einem wirklich schönen Straßenfest, das ganz viel aus der Zeit gefallenen Charme verströmte und zudem ganz ohne Rummel, Trubel, Fassanstich und Blasmusik auskam.



Stattdessen gab es zur Roten Wurst einen richtig guten Wasserwecken und nicht eines der sonst üblichen billigen Bauschaumbrötchen, verträumte, lauschige und romantische Gärten vor alten Häusern und alte Männer, die mit Mundharmonika und Gitarre Lagerfeuerklassiker sangen.



Am Ende des Rundgangs war dann nicht nur die Kamera voll Schnappschüsse, sondern auch ein herrlicher Zustand entschleunigten Sommergefühls eingekehrt, der den ganzen Abend anhielt.



Der Babymensch, der auch mitdurfte, ist inzwischen nicht nur stolzer Besitzer seines eigenen Wagens (der sich hervorragend zur Zwischenlagerung von allem möglichem eignet und den ich am liebsten auch zu den babylosen Terminen mitnehmen würde), sondern wird beinahe täglich wacher und aufmerksamer. Also wird neben dem Blick in den Wagen in letzter Zeit auch immer der Blick aus dem Wagen eingenommen, um zu erkunden, was gerade so fasziniert. 


Mittwoch, 12. Juli 2017

12 von 12 im Juli

Der 12. Juli im Hause gudrunella war ein schöner, entspannter Alltagstag. Leider etwas viel Bauchweh für den kleinen Menschen aber inzwischen liegt er zufrieden auf seiner Decke und grunzt vor sich hin. Mehr Einblicke finden sich wie immer hier bei Draußen nur Kännchen.


Offensichtlich zu lange geschlafen bevor ich den morgendlichen Windelwechsel vollzogen habe. Sorry Baby, aber du hast auch gepennt.


Sauberer kleiner Mensch und kurz darauf auch ein sauberer großer Mensch. Zum ersten Mal ein Geschenk einer lieben Freundin ausprobiert. Riecht sehr lecker und unaufdringlich.


Etwas Wärme auf den kleinen Bauchwehmenschen gelegt.


Zu einem Zeitungstermin gefahren.


Dort mit dem Klassiker der schwäbischen Gastfreundschaft entlassen worden: Die halbe Butterbrezel

Daheim einen äußerst erfreulichen Anruf des Chefs entgegengenommen, der mir meine erste große Reportage angeboten hat. Zum Glück habe ich einen Onkel, der sich in puncto Bienen enorm gut auskennt. Der Seuchenmann ist übrigens nur der Seuchenschutzbeauftragte mit dem ich neulich schon über Winterverluste und Milben gesprochen habe.


Den Kindergeldantrag eingetütet.


Den kleinen Menschen umgeschnallt, damit ich mit zwei freien Händen die to-do-Liste abarbeiten konnte.


Umstandsklamotten (ich bin Expertin darin mit zwei Shirts und einem Kleid durch eine Schwangerschaft zu kommen!) und die bereits zu kleinen Babystücke (bis zum hoffentlich nächsten Mal) aussortiert. Aus meinem Minibaby wurde einfach ein Riesenbaby und ich bin hochgradig sentimental. 


Brotteig vorbereitet und in den Gärkörbchen zur Ruhe gestellt.


Kräuterblut für mich. Vitamin D für den kleinen Menschen.


Futter zum Tippen während im Brot das Ofen duftet.

Mittwoch, 28. Juni 2017

Noch mehr Babycontent

Gerade liegt der kleine Mensch auf dem Sofa, sieht unfassbar winzig und niedlich aus und schläft ganz alleine. Das ist vor allem deswegen bemerkenswert, weil er seine restlichen Schlafeinheiten heute in letzter Zeit auf mir eingenommen hat. Und glaubt mir, liebe Leute. So richtig warm ist einem im Sommer ja erst mit so einem Ofen auf der Brust. Zum zweiten verdient dieser Umstand eine gesonderte Erwähnung, weil ich trotz schmerzender Oberarme von einem zweistündigen Tragemarathon mit einem kleinen Bauchwehbaby schon wieder Sehnsucht habe und direkt weiterschmusen möchte.


Offensichtlich bedarf es weiteren Babycontents, bevor ich mich wieder profaneren Themen zuwenden kann. Daher ohne weiteren Zusammenhang Dies und Das aus dem Babyleben:

  • Vor dem Fenster steht ein riesiger Regenbogen. Den letzten habe ich am Abend vor der Geburt gesehen, als ich den Kreißsaal bezogen habe.
  • Dass mein Kind in meinen Augen selbstverständlich das schönste, liebste und überhaupt weltbeste Kind ist überrascht wohl wenig. Was mich allerdings wirklich immer wieder ins Staunen versetzt ist dieser absolute Autopilot, den Körper und Geist auf einmal fahren. Im Grunde genommen ja schon in der Schwangerschaft, aber besonders bei der Geburt und nun den ersten Wochen merke ich es immer mehr. Nicht nur, dass der Körper unaufhaltsam darauf hinarbeitet den kleinen Menschen zur Welt zu bringen, egal ob man zwischendurch gern aussteigen und aufhören möchte oder nicht, genauso zielstrebig werden danach die Kleinen-Mensch-am-Leben-erhalten-Triebe in Gange gesetzt. Innerhalb kürzester Zeit wurden Stillen, Wickeln und Kümmern zu den natürlichsten aller Tätigkeiten. Und obwohl es einerseits der reine Instinkt ist und beinahe vollständig auf Bauchgefühl und Intuition basiert weiß ich sehr wohl, dass es ein großes Glück ist, so leicht in die neue Rolle hinübergeeilten zu können.
  • Nächte mit kleinem Mensch auf dem Bauch sind um ein Vielfaches erholsamer und schlafreicher als Nächte mit kleinem Mensch im Bauch. Warum auch immer einem vor einer Geburt so gern geraten wird die letzten, ruhigen Nächte noch zu genießen. In meinem bzw. unserem Fall (so wie alles nur für uns gilt und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit genießt) sind Babynächte bislang (toitoitoi - ich will ja nichts beschreien) wirklich angenehm. Wir wachen meist gleichzeitig auf, der kleine Mensch wird im Halbschlaf angedockt und kurz darauf schlafen wir schon wieder weiter. Das darf so bleiben, bitte.

Dienstag, 30. Mai 2017

Last-minute Artikel und Rentiersocken



Gestern habe ich für einen Artikel über eine diamantene Hochzeit ein älteres Ehepaar besucht und wie immer muss ich inzwischen fast aufpassen, dass die Leute mich nicht mehr über die Schwangerschaft ausfragen als von sich selbst zu erzählen. Verabschiedet wurde ich unter anderem mit: "Sie arbeiten wohl auch bis direkt zum Termin. So war das bei uns damals auch. Bis um sechs am Abend haben wir Heu gemacht und um zehn war dann unsere Tochter da." 
Meine Güte, ich bin so voller Bewunderung für die ganzen tapferen Frauen, die das früher alle so gemacht haben. Ein bisschen bei Terminen rumsitzen und danach auf dem Sofa schreiben ist wirklich ein Klacks gegen sowas.


Damit das nicht zu langweilig wird überrascht mich mein Chef in letzter Zeit sehr gerne mit last-minute-Terminen. Ende April bin ich erst im Schweinsgalopp zum Kleiderschrank gesaust, um innerhalb von fünf Minuten ein Outfit für einen Termin mit dem König von Benin zu finden. Der Oberknaller war aber, als ich am letzten Montag in Jogginghose, verstrubbelt und ungeschminkt gerade kochend in der Küche stand.
13:51: Anruf Chef. Frau g sind Sie da? Um 14:00 kommt der Bundestagsabgeordnete xy und besucht ein soziales Projekt...
13:52: Frau g schält sich aus der Jogginghose. Immerhin etwas. Der Rest muss bleiben, wie er ist. Der Herd wird ausgeschalten und stattdessen ein Notfall-Müsliriegel geschnappt.
13:55: Abfahrt
14:10: Ankunft beim Termin. Große Augen bei allen Beteiligten, woher denn jetzt noch die Pressetrulla kommt und warum sie zu spät ist.
14:11: Die Pressetrulla merkt, dass sie in der Eile keinen Stift eingesteckt hat. 
Das war tatsächlich eine der Gelegenheiten, bei denen ich die Vorzüge des Alters merkte. Noch vor ein paar Jahren wäre mir das alles entsetzlich unangenehm gewesen. Heute bitte ich um einen Stift und Entschuldigung für die Verspätung und das wars.


Nichtsdestotrotz kommt das rumgammeln und Eis essen nicht zu kurz. Damit ich mich dabei nicht zu faul fühle bin ich in die Sockenproduktion eingestiegen. Den Anfang machten diese jahreszeitlich so wundervoll unpassenden Rentiersocken, die sich die kleine Schwester ausgesucht hat. Zur Strafe musste sie als Beinmodell herhalten, ohne Rücksicht auf die Temperaturen. Macht sie aber gut, oder? Das Muster ist dieses, das sich super stricken ließ, Sollte ich sie nochmal machen würde ich aber keine so krassen Farbunterschiede mehr aussuchen. Das dunkle Grau schimmert doch ziemlich durch.  Damit der kleine Mensch nicht zu kurz kommt bekommt er noch ein paar Restesöckchen in weiß.


Für alle weiteren Fragen, ob das Baby schon da ist: Bitte hier klicken ;)


Samstag, 13. Mai 2017

12 von 12 Mai

Long story short: Gesammelt wird hier. 12 Bilder aus ganz unterschiedlichen Tagen. Ich mache mich jetzt auf eine Stöberrunde auf.


04:19 - zweite, nächtliche Tour zur Pipibox und weil ich schon wach bin kann ich gleich nochmal den spannenden Bauch eincremen und neues Wasser besorgen


Gepriesen seien die Bundeswehr-Unterhemden. 


Ein Grußwort und ein Artikel wollen geschrieben werden. Gestern haben zwei Philosophen, davon einer AfD-Politiker über offene Gesellschaft und Leitkultur debattiert. Karl Popper, Ernst-Wolfgang Böckenförde, Heraklit, Hegel und Hobbes auf 400 Worten unterbringen und dann bitte noch möglichst neutral. Pffff, kostet Zeit und Nerven.


Zwischendurch: Quellstück mit Dinkelflocken angesetzt


Gnocchi und Spargel in Bärlauchbutter


Das eben angekommene Packet ausgepackt.


Call me Getränkegirl. Nachdem endlich der elendige Artikel weg ist gibt es ein Päuschen. Rechts der eben neu gelieferte Himbeerblättertee. In der Mitte die Tasse des Grauens.


Mit der Cousine auf ein Eis und einen Spaziergang getroffen. Geschichten aus dem Leben einer Abiturientin gehört. Gar nicht so undankbar ums Alter gewesen. 


Unter scharfer Beobachtung...


Rhabarber geerntet und direkt im Anschluss zu ofengeröstetem Kompott verarbeitet.


Das (neue) Brot in den Ofen geschoben, das laut Rezept eigentlich Tontöpfe erforderlich macht. Ich bin gespannt.


Schnell noch den Wecker für die Brotretter gestellt und gen Stadt und Vergnügen losgezogen.